Freitag, 19. Februar 2021

Zentrales Testzentrum für Schul- und Kita-Personal

Die Teststrategie des Landes sieht vor, dass sich Lehrkräfte, Erzieherinnen und Erzieher in Apotheken und Arztpraxen testen lassen. „Zu kurz gesprungen“, meint Oberbürgermeister Andreas Brand. Die Stadt wird ab Mittwoch, 24. Februar ein zentrales Testzentrum für das Schul- und Kita-Personal betreiben.

„Wir bereiten ein zentrales Testzentrum vor, an dem sich Lehrerinnen und Lehrer, Erzieherinnen und Erzieher sowie das weitere Personal an Schulen und Kitas testen lassen können“, kündigt Oberbürgermeister Andreas Brand an. Ab Mittwoch, 24. Februar wird dann eine weitere Möglichkeit für die zwei Mal wöchentliche Testung von Schul- und Kita-Personal zur Verfügung stehen. Die Stadt wird an diesem zentralen Testzentrum zwei sogenannte Teststraßen, von Montag bis Freitag von 8 bis 16 Uhr, organisieren. Vor Ort werden Mitarbeiter der Johanniter die Tests abnehmen, die Organisation wird von städtischen Mitarbeitern übernommen.  „Damit können wir dem Schul- und Kita-Personal neben den Testmöglichkeiten in Arztpraxen und Apotheken eine weitere Testmöglichkeit anbieten.“

Außerdem hat die Stadt den Schulen und Kitas angeboten, auf Wunsch ein dezentrales Angebot zu ermöglichen: Tests könnten dann auch von geschultem, eigenem Personal der Schulen und Kitas abgenommen werden. „Hier sind wir mit dem Deutschen Roten Kreuz im Gespräch, um ein Schulungsangebot für die Einrichtungen zu machen, um sie in die Lage zu versetzen, selbst vor Ort zu testen“, sagt Brand.

Für die Tests in dem zentralen Testzentrum für Schul- und Kita-Personal und das dezentrale Angebot mit Schulungen geht die Stadt in Vorleistung und übernimmt zunächst die Kosten für Infrastruktur, Personal, Tests und Schutzausrüstung. Ob, ab wann und in welcher Höhe das Land oder der Bund die Kosten übernimmt, ist noch offen.

„Es ist jetzt absolut sinnvoll und unglaublich wichtig, die Testungen auszuweiten, möglichst schnell auf Schülerinnen und Schüler als auch auf die vom Bund angekündigte kostenlose Testmöglichkeit für alle Bürgerinnen und Bürger“, betont Brand. Bund und Land haben angekündigt, in den nächsten Tagen die dafür wichtigen organisatorischen, rechtlichen und finanziellen Fragen zu klären – damit diese vor Ort und dann auch in Friedrichshafen umgesetzt werden können. „Wir werden unseren Beitrag leisten. Aus unserer Sicht ist es jetzt wichtig, dass wir nicht nur in der Stadt, sondern auch im und mit dem Kreis gemeinsam mit Bund und Land Testmöglichkeiten erweitern. Auch die Selbsttests für zu Hause, die bereits angekündigt werden und laut Medien vor der Zulassung stehen, sind ein wichtiger Baustein. Ja, wir müssen testen, testen, testen. Aber auch: impfen, impfen, impfen. Nur so kann uns der Weg aus der Pandemie gelingen.“