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Oberbürgermeister Andreas Brand hört sich die Ideen und Wünsche beim Ortsrundgang in Ailingen an

Geschrieben am: 19.07.2017

Bei den jährlichen Rundgängen in den Ortschaften hört sich Oberbürgermeister Andreas Brand die Wünsche, Ideen und Anliegen  an. Gemeinsam mit Ortsvorsteher Georg Schellinger und dem Ortschaftsrat startete er vergangene Woche am Rathaus zu einem Spaziergang durch Ailingen. Auf dem Weg: vier große Projekte.

Die Rotach-Halle ist inzwischen in die Jahre gekommen und sanierungsbedürftig, auch die Heizung ist defekt. Der Wunsch von Ortsvorsteher Schellinger: Im nächsten Haushaltsjahr könnten die Planungen beginnen, dabei sollten mögliche Synergien mit der Turn- und Sportgemeinde (TSG) Ailingen genutzt werden: Da der Verein wächst, wächst auch der Bedarf an Umkleiden und Sanitärräumen, die eventuell in einer neuen Halle untergebracht werden könnten. Bei den Umbauplanungen des Vereins sind bereits erste Überlegungen und Ideen entstanden, wie eine Doppelnutzung umsetzbar sein könnte.

Auch wichtig ist für Ailingen der Verkehr: Die anstehenden Umbauarbeiten sowie der Neubau des Seehasenfundus strapazieren die Verkehrssituation und die Straße, die eine Entlastung der Leonie-Fürst-Straße, der Rotachstraße und der Zufahrt über den Tobelbach notwendig machen, spätestens dann, wenn auch die Feuerwehr dorthin umzieht.

Der nächste Halt auf dem Rundgang war an der Kindertagesstätte Sonnenschein, deren Standort laut Kindergartenbedarfsplan gestärkt werden soll. Prinzipiell seien verschiedene Ideen denkbar, so Schellinger, vor allem auch in Zusammenarbeit mit den Johannitern, die die Kita betreiben.

Im Zuge dessen kam auch die Ortsmittenentwicklung zur Sprache. Ziel ist, Bauflächenpotenziale innerorts zu untersuchen und durch eine städtebauliche Rahmenplanung zu definieren. Schwerpunkt der Untersuchung sollen die Hauptstraße, die Ittenhauser Straße und die Hirschlatter Straße sein.

Das letzte Stück des Ortsrundgangs führte über den Friedhof, um sich den geplanten Standort für neue Urnenstelen anzuschauen und das Thema Tiefgräber zu besprechen. Weil vorhandene abgeräumte Gräber aufgrund der Bodenbeschaffenheit nicht nochmals belegt werden können, muss Platz für weitere Tiefgräber geschaffen werden. Mittel für den kommenden Haushalt wurden dafür bereits angemeldet.

Das regelmäßige Gespräch mit den Vertreterinnen und Vertretern der Ortschaften ist für Oberbürgermeister Andreas Brand wichtig: „Wenn ich weiß, was hinter den einzelnen Projekten steckt, dann habe ich ein besseres Gefühl dafür.“